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Albert Breier
Komponist und Schriftsteller
DIE NÄCHSTEN KONZERTE
SO 30. Mai 2026, 17 Uhr
Randspiele Zepernick
Iubilus – Echo
für Sopran solo
Irene Kurka, Sopran
Infos zum Konzert
DO 17. September 2026
Prag, Bazilika svatého Petra a Pavla na Vyšehradě
Aria silenziosa
für Violine und Orgel (Uraufführung)
Tereza Horáková, Violine
Lukás Dvorák, Orgel
AKTUELLE AUFNAHMEN
Lux aeterna
für 12 Stimmen a cappella
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Ensemble AuditivVokal
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Schattenwechsel
für Streichtrio
YouTube
Anna Sophie Dauenhauer, Violine
Roland Glassl, Viola
Wen-Sinn Yang, Violoncello
Colours of Memories
für Flöte solo
Hören
Partitur
Zinajda Kodric, Flöte
Chant d’en haut
für Flöte, Klarinette und Violine
der/gelbe/klang
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Partitur
Himmelsstufen
für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Glockenspiel/Crotales
der/gelbe/klang
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Partitur
Aktuelles Projekt
Vollendung des Zyklus
„Drei Landschaften für Orchester“
I Licht im Vorübergehen
Hören Partitur
III Traumreise zu Strömen und Bergen
Noch nicht uraufgeführt Partitur
Weitere Aufnahmen
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- SoundCloud Channel Albert Breier
- Ausschnitte weiterer Werke unter MUSIK
ABOUT
Das Landschaftliche spielt in meiner Musik eine große Rolle. Das Schöne an Landschaft ist, daß sie zwar geologischen Gesetzen folgt, aber für den Blick unvorhersehbar und ständig in Wandlung begriffen ist.
Mich interessiert die Idee, daß es eine Melodie gibt, die immer weiter geht und sich nie richtig wiederholt, eine Melodie, die mit dem Rhythmus von Spannung und Entspannung arbeitet. Diese unendliche Melodie ist, selbst wenn es in der Komposition mehrere Stimmen gibt, eine einzige Melodie.
Was ich mir vorstelle, ist ein harmonischer Reichtum, aber in der Weise, daß die Harmonien sich immer erst allmählich entwickeln, daß sie nicht von vornherein gesetzt sind und nach Gesetzen kombiniert werden. Wichtig ist mir das Gefühl, daß die Harmonie sich findet, lebt und atmet, und dann aber auch wieder verschwindet, um einer anderen Platz zu machen.
(Aus einem Gespräch in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste im Rahmen eines Portraitkonzerts am 31. Januar 2023)
Statt bewusst konstruierter, etwa symmetrischer, oder hierarchischer Formen wie etwa dem Gerichtetsein auf Höhepunkte, lässt Breier die Musik sich entwickeln in einem gleichsam ein- und ausatmenden Kontinuum milder Spannungen und Entspannungen.
Albert Breiers Musik ist an der Oberfläche so zugänglich, dass man ihr Fremdheitsmoment leicht übersieht. Denn wer in der abendländischen Tradition aufgewachsen ist, nimmt Musik unweigerlich als durch Kategorien geprägt wahr, welche die sukzessiven Eindrücke ordnen. Breiers Komponieren widersetzt sich nicht diesem Hören in Kategorien, sondern löst vielmehr unmerklich sanft gleichsam deren Trennwände auf: eine bemerkenswerte Leistung, wohlgemerkt vollbracht innerhalb dieser Tradition.
(Auszug aus der Konzertkritik von Dr. Michael Bastian Weiß)