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Albert Breier
Komponist und Schriftsteller

Verlag Neue Musik Berlin

 

AKTUELLES

Sonntag, 10. Mai 2026, 18 Uhr
St. Matthäus-Kirche, Kulturforum Berlin

Albert Breier
IUBILUS – Echo
für Sopran solo

sowie Werke von Michael Schultheis, Sidney Corbett und Farzia Fallah

Stimme: Irene Kurka
Orgel: Lothar Knappe

zum Konzert

 

AKTUELLE AUFNAHMEN

Lux aeterna für 12-stimmiges Solistenensemble
Video vom Aufnahmetag mit AuditivVokal

mit
Sopran 1: Anne Stadler
Sopran 2: Katharina Salden
Sopran 3: Coco Lau
Alt 1: Lidia Luciano
Alt 2: Constanza Filler
Alt 3: Marie Bieber
Tenor 1: Sören Richter
Tenor 2: Markus Klose
Tenor 3: Nikolai Füchte
Bass 1: Mykola Piddubnyk
Bass 2: Cornelius Uhle
Bass 3: Ferenc Sipos

Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Aufnahme: Benjamin Dressler

Schattenwechsel für Streichtrio Hören

Coulours of Memories für Flöte solo
Hören   Partitur

Chant d’en haut für Flöte, Klarinette und Violine Hören   Partitur

Himmelsstufen für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Glockenspiel/Crotales
Hören   Partitur

 

Aktuelles Projekt

Vollendung des Zyklus
„Drei Landschaften für Orchester“

I Licht im Vorübergehen
Hören   Partitur

II Nebelatem
Hören   Partitur

III Traumreise zu Strömen und Bergen
Noch nicht uraufgeführt  Partitur

 


Weitere Aufnahmen

ABOUT

Das Landschaftliche spielt in meiner Musik eine große Rolle. Das Schöne an Landschaft ist, daß sie zwar geologischen Gesetzen folgt, aber für den Blick unvorhersehbar und ständig in Wandlung begriffen ist.

Mich interessiert die Idee, daß es eine Melodie gibt, die immer weiter geht und sich nie richtig wiederholt, eine Melodie, die mit dem Rhythmus von Spannung und Entspannung arbeitet. Diese unendliche Melodie ist, selbst wenn es in der Komposition mehrere Stimmen gibt, eine einzige Melodie.

Was ich mir vorstelle, ist ein harmonischer Reichtum, aber in der Weise, daß die Harmonien sich immer erst allmählich entwickeln, daß sie nicht von vornherein gesetzt sind und nach Gesetzen kombiniert werden. Wichtig ist mir das Gefühl, daß die Harmonie sich findet, lebt und atmet, und dann aber auch wieder verschwindet, um einer anderen Platz zu machen.

(Aus einem Gespräch in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste im Rahmen eines Portraitkonzerts am 31. Januar 2023)

 

Statt bewusst konstruierter, etwa symmetrischer, oder hierarchischer Formen wie etwa dem Gerichtetsein auf Höhepunkte, lässt Breier die Musik sich entwickeln in einem gleichsam ein- und ausatmenden Kontinuum milder Spannungen und Entspannungen.

Albert Breiers Musik ist an der Oberfläche so zugänglich, dass man ihr Fremdheitsmoment leicht übersieht. Denn wer in der abendländischen Tradition aufgewachsen ist, nimmt Musik unweigerlich als durch Kategorien geprägt wahr, welche die sukzessiven Eindrücke ordnen. Breiers Komponieren widersetzt sich nicht diesem Hören in Kategorien, sondern löst vielmehr unmerklich sanft gleichsam deren Trennwände auf: eine bemerkenswerte Leistung, wohlgemerkt vollbracht innerhalb dieser Tradition.

(Auszug aus der Konzertkritik von Dr. Michael Bastian Weiß)